Korrekturen

Hier stehen alle nachträglichen Korrekturen unserer Inhalte — mit Datum, betroffener Seite und dem, was wir geändert haben, damit derselbe Fehler nicht noch einmal passiert.

Warum diese Seite existiert. Ein Korrekturlog, in dem nie etwas steht, ist kein Qualitätsnachweis, sondern ein Hinweis darauf, dass niemand nachsieht. Die Einträge unten sind unangenehm — und genau deshalb stehen sie hier.
Wesentlich· Hinweis eines Lesers

Falsche Wohngeldbeträge in der Budget-Vorlage

Was falsch war

Die Vorlagenseite führte eine Tabelle mit der Überschrift „Wohngeld 2026" und Beträgen von 80 Euro (Mietenstufe I) bis 280 Euro (Mietenstufe VII) für einen Einpersonenhaushalt. Diese Zahlen waren in doppelter Hinsicht falsch. Erstens gibt es kein festes Wohngeld pro Mietenstufe — der Anspruch ergibt sich aus einer Formel, in die Miete, Einkommen und Haushaltsgrösse gemeinsam einfliessen. Zweitens lagen die Beträge weit unter dem, was tatsächlich gezahlt wird: Der Durchschnitt liegt bei rund 300 bis 370 Euro monatlich. Wer die Tabelle gelesen hat, konnte zu dem Schluss kommen, ein Antrag lohne sich nicht.

Was jetzt gilt

Die Tabelle zeigt jetzt, was die Anlage 1 WoGG tatsächlich enthält: Miethöchstbeträge, also die Obergrenze, bis zu der Wohnkosten in die Berechnung eingehen (361 Euro bis 1.302 Euro je nach Haushaltsgrösse und Mietenstufe). Der Unterschied zwischen Höchstbetrag und Auszahlbetrag wird auf der Seite und in der Vorlage ausdrücklich erklärt.

Damit es nicht wieder passiert

Alle sozialrechtlichen Werte liegen jetzt in einer einzigen Datei mit Fundstelle je Wert. Zusätzlich rechnet der Wohngeldrechner nach der Formel des § 19 WoGG und legt jeden Zwischenschritt offen, statt Beträge aus einer Tabelle abzulesen.

Betroffene Seiten

  • /vorlagen/buergergeld-wohngeld-2026 (Seite ersetzt)
  • /vorlagen/grundsicherung-wohngeld-2026 (Nachfolgerin)
Wesentlich· Hinweis eines Lesers

Download der Budget-Vorlage führte ins Leere

Was falsch war

Die Schaltflächen „Jetzt kostenlos herunterladen" und „Vorlage herunterladen — kostenlos" verwiesen auf eine Datei, die nie existierte. Jeder Klick endete auf einer 404-Seite. Der Fehler bestand seit der Veröffentlichung der Seite und wurde erst durch die Nachricht eines Lesers bekannt.

Was jetzt gilt

Die Vorlage steht jetzt in zwei Formaten bereit — als XLSX mit funktionierenden Formeln und als CSV. Der alte Link wird dauerhaft auf die neue Adresse weitergeleitet und funktioniert damit wieder.

Damit es nicht wieder passiert

Vorlagen werden nicht mehr von Hand verlinkt. Seite, CSV und XLSX entstehen zur Build-Zeit aus derselben Definition; eine Vorlage ohne zugehörige Datei lässt sich nicht mehr veröffentlichen. Der Build schlägt fehl, bevor ein solcher Link online gehen kann.

Betroffene Seiten

  • /budget-vorlage-2026.csv
  • /vorlagen/buergergeld-wohngeld-2026
Wesentlich

Rechnerseiten zeigten Eingabefelder ohne Rechenfunktion

Was falsch war

Die Rechnerseiten stellten Eingabefelder dar, hinter denen keine Rechenlogik lag. Die Formel stand als Text daneben, ausgerechnet wurde nichts. Zusätzlich erschien auf allen Seiten dasselbe allgemeine Spar-Widget, unabhängig vom Thema der Seite. Wer eine Zahl eingab, bekam kein Ergebnis.

Was jetzt gilt

Die Rechner rechnen jetzt tatsächlich, im Browser und ohne Datenübertragung. Wohngeld und Grundsicherungsgeld nutzen eigene Berechnungsmodule nach WoGG und SGB II, die jeden Rechenschritt anzeigen.

Damit es nicht wieder passiert

Für Werte, die eine seriöse Näherung nicht zulassen — Brutto-Netto, Lohnsteuer, Elterngeld, BAföG, Rentenhöhe — geben wir bewusst kein eigenes Ergebnis aus, sondern verweisen auf den amtlichen Rechner. Ein Verweis auf die verbindliche Quelle ist ehrlicher als eine Zahl, die nach Genauigkeit aussieht und keine ist.

Betroffene Seiten

  • /rechner und alle Unterseiten
Inhaltlich

Rechtsstand nach der Reform vom 1. Juli 2026 nachgezogen

Was falsch war

Die Inhalte gaben durchgehend den Rechtsstand vor der Reform wieder. Zum 1. Juli 2026 wurde das Bürgergeld durch das Grundsicherungsgeld ersetzt. Die Seiten sprachen weiter vom Bürgergeld und nannten weder den Wegfall der Karenzzeit noch die Vermögensprüfung ab dem ersten Tag.

Was jetzt gilt

Der Begriff und die geänderten Regeln sind nachgezogen. Die Regelsätze selbst sind unverändert geblieben — 563 Euro für Alleinstehende, wie seit dem 1. Januar 2024. Da viele Menschen weiterhin nach „Bürgergeld" suchen, wird der frühere Begriff auf den Seiten weiter genannt und erklärt, statt ihn stillschweigend zu ersetzen.

Betroffene Seiten

  • /sozialleistung und Unterseiten
  • /rechner/buergergeld-rechner
  • /glossar
  • /ratgeber

Vorgehen bei Korrekturen

Sachliche Fehler werden umgehend korrigiert und auf dieser Seite dokumentiert. Wesentliche Korrekturen — falsche Zahlen, fehlerhafte Berechnungen, defekte Downloads — werden zusätzlich am betroffenen Inhalt selbst vermerkt. Wir löschen keine Einträge aus diesem Log, auch nicht ältere.

Fehler gefunden?

Die drei wesentlichen Korrekturen vom 4. August 2026 gehen auf die Nachricht eines einzelnen Lesers zurück. Wenn dir etwas auffällt — eine Zahl, die nicht stimmt, ein Link, der nicht funktioniert, ein Rechner, der Unsinn ausgibt — schreib uns an info@innopulse.io. Jede Meldung wird geprüft und, wenn sie zutrifft, hier dokumentiert.

Wie wir Inhalte erstellen und prüfen, steht auf der Seite Methodik.