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Was kostet Nachhilfe?

Kurzantwort 2026

Nachhilfe kostet in Deutschland 15–25 € pro 45 Minuten in Instituts-Kleingruppen und 25–60 € pro Stunde bei privaten Einzellehrern — Familien mit geringem Einkommen bekommen Lernförderung über das Bildungs- und Teilhabepaket komplett bezahlt.

Unsere Quellen und Methodik

Alle Zahlen basieren auf offiziellen Quellen: Destatis (Statistisches Bundesamt), Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Bundesministerium der Finanzen (BMF), Deutsche Bundesbank, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Inhalte werden quartalsweise auf Aktualität geprüft. Alle Berechnungen können bei Steuerberater oder Rechtsanwalt verifiziert werden. Wir bieten keine Rechts- oder Steuerberatung im Sinne des RDG/StBerG an.

💰 Einzelnachhilfe: 25–60 €/Stunde

100–200 €/Monat
Institut (Kleingruppe)
20–35 €/Stunde
Privat (Student/in)
40–60 €/Stunde
Privat (Lehrkraft/professionell)
15–40 €/Stunde
Online-Plattformen

Kostenaufstellung im Detail

PositionRichtwert (€)
Institut, 2× Gruppe/Woche (Monatsvertrag)100–200/Monat
Einzelnachhilfe Student/in (2×/Woche)160–280/Monat
Einzelnachhilfe professionell (2×/Woche)320–480/Monat
Online-Abo-Plattformen (Selbstlernen)10–30/Monat
Intensiv-/Ferienkurse (1 Woche)150–350

Gruppe, Einzel oder online — was wofür

Kleingruppen im Institut sind pro Stunde am günstigsten und für kontinuierliches Aufholen solide; die Verträge haben aber oft 3–6 Monate Mindestlaufzeit — vorher Probestunden nehmen und Kündigungsklauseln lesen. Einzelnachhilfe wirkt bei konkreten Lücken (Prüfungsvorbereitung) am schnellsten. Online-Einzelnachhilfe per Video ist 20–40 % günstiger als vor Ort und erweitert die Lehrerauswahl enorm — für jüngere Kinder funktioniert Präsenz meist besser.

Förderung, die kaum jemand abruft

Über das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) zahlt der Staat Lernförderung vollständig, wenn die Familie Bürgergeld, Wohngeld oder Kinderzuschlag bezieht und die Versetzung bzw. das Lernziel gefährdet ist — die Schule bestätigt den Bedarf formlos. Auch einige Bundesländer und Kommunen haben eigene Aufhol-Programme. Nachfragen kostet nichts; ungenutzte Ansprüche in diesem Bereich sind die Regel, nicht die Ausnahme.

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Häufige Fragen

Wie viel Nachhilfe ist sinnvoll?

1–2 Einheiten pro Woche über mindestens 3 Monate zeigen laut Studien die beste Wirkung. Mehr bringt selten proportional mehr — entscheidend sind regelmäßiges Üben zwischen den Terminen und Abstimmung mit der Schule.

Was verdienen private Nachhilfelehrer — und ist das legal geregelt?

Studierende nehmen 20–35 €/Stunde. Bis 3.000 €/Jahr kann die Tätigkeit als Übungsleiter-analoge Freibeträge nicht nutzen — korrekt ist die Anmeldung als selbständige Tätigkeit beim Finanzamt; für Eltern ist die Barzahlung ohne Rechnung günstiger, aber ohne jede Absicherung.

Sind Nachhilfekosten steuerlich absetzbar?

Grundsätzlich nein (private Lebensführung). Ausnahme: nach beruflich bedingtem Umzug sind Nachhilfekosten der Kinder bis zu einem Höchstbetrag (2026: rund 1.300 €) als Werbungskosten absetzbar.

LM

Leutrim Miftaraj

Buchautor "Identity Over Discipline", Founder Innopulse Consulting GmbH (CH). Schreibt seit 2023 über persönliche Finanzen, ETF-Investments und SaaS-Strategien für DACH.

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